Translozierung von Jugendstil-Fassaden


Hamburg, Stadtteil Rotherbaum: Die Fassaden der in die Jahre gekommenen und abbruchreifen Gebäude werden fachgerecht zerlegt und eingelagert. 2018 werden sie in den Neubau integriert.



Die Gebäude wurden 1878 erbaut und werden nun abgerissen. Die Gründerzeit-Fassaden werden vor dem Abbruch bewahrt. Die Max Wild GmbH hat den Transport der einzelnen Wandelemente realisiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber JaKo Baudenkmalpflege GmbH konnte dieses Projekt gemeinsam erfolgreich geplant und umgesetzt werden.

Daten und Fakten

 

Einsatz von

  • 4-Achs-Zugmaschine mit 7-Achs-Semitrailer
  • 4-Achs-Zugmaschine mit 15-Achs-Rollerkombination (Modultrailer)

Transportgut

  • 8 Fassadenelemente
  • Abmessungen: max. 22 x 6 x 4,7 Meter
  • Gewicht: max. 79 Tonnen

 

Die Fassaden in Hamburg werden fachgerecht zerlegt und eingelagert. Mit einer individuell angefertigten Konstruktion wurden die Elemente auf dem Tieflader transportiert.


Die Gebäudehülle wurde nicht vollständig in Einzelteile zerlegt. Die Gründerzeit-Fassaden wurden geschossweise in transportable Wandteile aufgetrennt und speziell verpackt per Autokran auf den Max Wild Schwerlastfahrzeugen verladen. Mit einer individuell angefertigten Konstruktion wurden die Fassadenelemente auf den Tiefladern durch Hamburg transportiert und eingelagert. Die acht Bauteile sind bis zu 22 Meter lang, bis zu 4,7 Meter hoch, bis zu 6 Meter breit und wiegen bis zu 79 Tonnen. Dank der großen Erfahrung des Transportprofis wurde auch die herausfordernde Strecke in Hamburg gemeistert. Die Fahrt durch die Innenstadt war verhältnismäßig sehr kurz und hat durch enge Straßen und über viele Brücken und Unterführungen geführt.

Besonders knifflig war die Ladungssicherung der Wände auf dem Tieflader. Die Gründerzeit-Fassaden wurden geschossweise in transportable Wandteile aufgetrennt.


Besonders knifflig war für unser Planungsteam die Ladungssicherung der Wände auf dem Tieflader. Die Wände senkrecht zu transportieren, war bei der Höhe bis 5 Meter aufgrund der vielen Brücken, Unterführungen und Alleen in Hamburg nicht machbar, liegend entfiel aus statischen Gründen. Es musste innerhalb von zehn Werktagen eine individuelle Lösung her. Die Max Wild Systementwicklung hat gemeinsam mit JaKo ein technisch ausgeklügeltes System entwickelt und angefertigt. Mit spezieller Einbringungstechnik durch Mobilkräne und einem Hubgerüst konnten die Wandelemente sicher für die kommenden 18 Monate eingelagert werden.

Die Bauteile sind bis zu 22 Meter lang und wiegen bis zu 79 Tonnen.

 

 

November 2017